Gottvater, die erste Person der christlichen * Dreifaltigkeit.

Wegen der Weisung im Alten Testament (* Exodus 20, 3-4), keine anderen Götter neben Gott zu haben und kein Schnitzbild zu machen, noch irgendein Abbild von dem, was droben im Himmel oder auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde ist, scheute man sich auch in der christlichen Kunst lange, Gottvater als Person darzustellen, und es entstanden stellvertretend zahlreiche Sinnbilder.

In der Frühzeit des Christentums symbolisierte oft ein Lebensquell oder eine Wolke die Nähe Gottes, später wurde es üblich, Gottvater durch das * Auge Gottes oder die * Hand Gottes wiederzugeben. Erst seit dem Mittelalter wurde Gottvater auch als Person als würdiger alter Mann mit langem weißen Bart dargestellt, etwa bei der Krönung Marias oder in Verbindung mit der hl. Dreifaltigkeit.


« Gottesmutter

Gouache »


Desktop-Version öffnen mit Volltextsuche über rund 350.000 Worte.