Heckenmünze, Heckemünze, Heckmünze, Bezeichnung für besonders im 17. Jh. existente Münzstätten (* Kipper und Wipper), in denen "gute" Münzen, d. h. Münzsorten mit hohem * Feingehalt (* Münzfuß) eingeschmolzen und durch Münzen mit einem wesentlich niedrigeren Gehalt an Edelmetall ersetzt wurden.

In den Heckenmünzen wurden u. a. Heckpfennige, Heckgroschen und Hecktaler geprägt. Der Hauptausstoß von Münzen, die nicht in den offiziellen Kreismünzstätten und Münzstätten der Reichsstände geprägt wurden, erfolgte in den Jahren von 1619-23 (Kipper- und Wipperzeit) sowie in den Jahren von 1670-90 (Kleine Wipperzeit).


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