Anglo-normannischer Stil. Nach der Okkupation Englands durch die Normannen (1066) entstandener Stil, durch den vor allem die Architektur beeinflusst wurde. Typisch ist bei den * Kathedralen die Ausbildung des * Chors, der * Vierung sowie der * Emporen und der mit * Arkaden versehene Laufgang vor der Fensterzone. Beispielgebend sind die Kathedralen von Ely, Chichester, Durham, Petersborough und Winchester. Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, siegte am 18. Oktober 1066 bei Hastings, ließ sich vom Rat der angelsächsischen Könige als König bestätigen und baute zu seinem Schutz den White Tower, den "Weißen Turm" (ältester Teil des Londoner Tower). Am 25. Dezember 1066 wurde Wilhelm zum König gekrönt und eroberte bis 1072 auch den Norden Englands. Mit Hilfe des normannischen Adels schuf er einen von London aus gelenkten anglo-normannischen Feudalstaat.


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