Kapellenkranz, Bezeichnung für mehrere an der Außenseite des Chorumganges angeordnete * Kapellen (mit halbkreisförmiger oder * polygonaler Grundfläche), die gegen den Chorumgang hin offen sind.

Der Kapellenkranz war vor allem eine in Frankreich früh übliche Architekturform; ein Beispiel ist der Kapellenkranz von St. Martin in Tours (Baubeginn 1003). In Deutschland setzte sich der Kapellenkranz erst in der Gotik durch. Zu den wenigen mit Kapellenkranz ausgestatteten romanischen Kirchen in Deutschland zählt St. Godehard in Hildesheim. Durch den Kapellenkranz konnten mehr Menschen (Pilger) um das * Sanktuarium geschart werden.


« Kapelle

Kapitälchen »


Desktop-Version öffnen mit Volltextsuche über rund 350.000 Worte.