Kerbschnitt, Keilschnitt, Verzierungsart in Form keilförmiger Einschnitte, etwa bei Holz oder durch kerbenförmige Einpressungen bei Tonwaren in das noch weiche Material, vor dem Brand. Die Dekorationstechnik wurde schon im * Neolithikum z. B. bei Tonkrügen und * Glockenbechern angewendet. Kerbschnitt-Motive sind auch auf * Artefakten aus der Bronzezeit, der Hallstattkulur und aus der Zeit der Völkerwanderung zu finden. Die für spätgotische Möbel typischen Kerbschnittverzierungen sind in der * Volkskunst noch heute gebräuchlich.


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