Kilidsch, Kilij, türkischer * Säbel mit breiter, ab der Hälfte, gegen die Spitze zu, stark gebogener Klinge, die oft mit orientalischen Zieraten * tauschiert ist. Sie weist einen * Jelman auf, d. h. die Klinge ist im vorderen Drittel verbreitert (um durch das größere Gewicht die Schlagkraft zu erhöhen) und ist an dieser Klingenverbreiterung mit einem Rückenschliff versehen. Der entgegen der Klingenkrümmung leicht geschwungene Handgriff aus schwarz gefärbtem Holz, Bein oder Horn hat am Ende einen schneckenförmigen Abschluss, der verhindert, dass der Griff aus der Hand rutscht. Die meist gerade * Parierstange endet in rundlichen, elliptischen oder schneckenartigen kleinen Knäufen. Der Mittelteil der Parierstange ist auf beiden Seiten der Waffe mit langen Mitteleisen ausgestattet, die griffseitig zur Fixierung der Griffschalen beitragen und auf der Klingenseite in die Ausnehmungen der Scheide einrasten. Die Scheide ist an der Rückenseite bis zur Halterung aufgeschlitzt, weil die stark gekrümmte Klinge sonst nicht in ihr unterzubringen wäre. Bedingt durch diesen Schlitz, lässt sich der Kilidsch auch leichter und rascher aus der Scheide ziehen.


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Kimberleyrubin »


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