Kirschkerne, beschnitzte. Von der Spätrenaissance bis zum Biedermeier war es üblich, verschiedenste Motive als so genannte "Kleinigkeitsarbeiten" in Kirschkerne einzuschnitzen. Eines der bekanntesten Beispiele ist der "... mit lauter Köpfen beschnitzte Kirschkern ..." in der Dresdener Kunstkammer. Er wird dem Nürnberger Melchior Baier (ca. 1495-1577) zugeschrieben und bildet den Mittelteil eines Renaissance-Schmuckanhängers aus emailliertem Gold. Erstmalig Erwähnung findet das "Kunststück" 1595 im Inventar der Kunstkammer in Dresden.


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Kissenspitze »


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