Klappsonnenuhr, Taschensonnenuhr, nur bei Sonnenschein verwendbarer Zeitmesser aus Renaissance und Barock.

Die Klappsonnenuhr besteht aus zwei rechteckigen Täfelchen, die an den Schmalseiten durch ein Scharnier verbunden sind. Ein Täfelchen ist an der Innenseite mit einer Stundeneinteilung und einem Schattenstab versehen. Meist verfügen Klappsonnenuhren auch über einen kleinen Kompass. Die meisten erhaltenen Klappsonnenuhren bestehen aus Elfenbein. Zentren der Erzeugung waren Dieppe/Frankreich und Nürnberg. In Dieppe gab es * Graveure, die auf die Beschriftung solcher Zeitmesser spezialisiert waren. Seit dem 18. Jh. wurde die Einteilung häufig auf Papier gedruckt und aufgeklebt (vgl. * Sonnenuhr, * Skaphe).


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