Klavichord, Clavichord, von lateinisch clavis, "Schlüssel", "Taste",

Ca. im 14. Jh. aus dem Monochord entstandenes und bis zum 18. Jh. gebräuchliches Tasteninstrument, für das oft die Kurzbezeichnung * Klavier verwendet wurde.

Die quer zur Tastatur verlaufenden Saiten werden von den in den Tastenenden sitzenden Metallstiften (Tangenten) angetönt. Zum Unterschied von dem heutigen * Klavier bleiben die Stifte so lange mit den Saiten in Verbindung, wie die Taste niedergedrückt wird. Verschieden starker Anschlag der Tasten variiert die Töne, vibrierender Tastendruck bringt die Saite zum Schwingen. Diese Modulation ist bei den heutigen Klavieren nicht in dem Maße möglich, weil die Saiten mit kleinen Hämmerchen angeschlagen werden. Der bis zu 300 cm lange und 130 cm breite Korpus des Klavichord ist manchmal reich * intarsiert.


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Klavier »


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