Monochromie, von griechisch monos, "einzig", und chroma, "Farbe".

Bezeichnung für eine monochrome, d. h. einfarbige Malerei, bei der nur hellere und dunklere Tonwerte einer einzigen Farbe Verwendung finden. In Monochromie ausgeführte Ornamente oder Muster, z. B. bei Tapeten oder Stoffen, werden meist als "Ton in Ton" bezeichnet. Nicht als Farbe gelten dabei aufgesetzte Lichter, d. h. * gehöhte Details. Von den Monochromie der * Moderne sind die Arbeiten von Yves Klein (1928-1962) die bekanntesten. Klein nannte sich selbst "Yves le Monochrome" und experimentierte mit Monochromie seit 1946.

Der Salon des réalités nouvelles lehnte es 1955 noch ab, die von dem Künstler stammenden orangen Monochromie zu präsentieren. 1957 stellte Yves Klein dann seine als Epoca blu bezeichneten und sogar patentierten in mattem * Ultramarinblau gemalten Monochromie in Form von elf Paneelen in der Galerie Apollinaire in Mailand vor. Vgl. * Camaïeu, * Grisaille. (Das Gegenteil von Monochromie ist die Vielfarbigkeit, die * Polychromie.)


« Monile

Monofil »


Desktop-Version öffnen mit Volltextsuche über rund 350.000 Worte.