Ostindische Kompanie, Sammelbezeichnung für europäische Handelsvereinigungen.

Durch die 1599 gegründete Englisch-Ostindische Kompanie, die in der 2. Hälfte 17. Jh. mit souveränen Rechten ausgestattet wurde, die 1602 gegründete Holländisch-Ostindische Kompanie und die später gegründeten Kompanien der Länder Dänemark, Frankreich und Schweden gelangten große Mengen an Waren, z. B. Textilien und Elfenbeinschnitzereien aus Indien und Goa sowie Porzellanwaren aus China nach Europa.

Im Vergleich dazu besaß die von Kaiser Karl VI. (reg. 1711-1740) erst 1719 gegründete und 1731 bereits wieder aufgelassene Österreich-Ostindische Kompanie nur geringe Bedeutung. Vgl. * Westindische Kompanie.


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