Ostkirche, Sammelbezeichnung für christliche Kirchen, die nach der Teilung des römischen Reichs 395 n. Chr. der Osthälfte angehörten, sich dort weiterentwickelten und verbreiteten.

Sie werden auch orientalische oder orthodoxe Kirchen genannt. Zur Ostkirche zählten im oströmischen oder byzantinische Reich ursprünglich die Patriarchate von Konstantinopel, Alexandria sowie Antiochia und außerhalb des Reichs die persische und die armenische Kirche. Im 5.-7. Jh. lösten sich die Ostkirche von der Gesamtkirche und folgten fast ausnahmslos dem byzantinischen Ritus und Kunststil. Die in großer Zahl in den Westen gelangten russische * Ikonen gewähren einen guten Einblick in die Kunst der Ostkirche.


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Ostrakismos »


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