Patronatsgestühl, Patronatsloge, Herrschaftsgestühl, bis zum 19. Jh. in Kirchen nahe dem Altar oft als Obergeschoss in Form einer Empore angelegte abgeschirmte logenartige Räumlichkeit für den * Patron und seine Familie. Für den Grundherrn und dessen Familie bestimmte Kirchensitze, die keine Verblendungen etc. aufweisen, wurden meist Adels- oder Herrenbank genannt. Die "Loge" des Kaisers war in großen Kloster- oder Domkirchen im Gegenchor untergebracht (vgl. * Doppelchor).


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