Raub der Sabinerinnen. Wie u. a. Plutarch (II, 14) berichtet, raubten der Sage nach die Römer unter * Romulus während eines Festes die Frauen der Sabiner, eines italischen Volkes im mittleren Apeninn. Als die Sabiner später mit einer starken Heerschar Rom belagerten, ergriffen die Sabinerinnen angeblich die Partei ihrer Entführer, oder sie stellten sich zwischen die Parteien und erzwangen so den Frieden. Historisch belegt ist nur die Unterwerfung der Sabiner durch Rom im Jahr 290 v. Chr. und die Verleihung des Bürgerrechts an die Sabiner 268 v. Chr. Die Darstellung des Raub der Sabinerinnen erfreute sich besonders im Barock großer Beliebtheit.


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