Reisigsammler. Darstellungen eines alten Mannes oder einer alten Frau mit einem Bund Holz oder Reisig auf dem Rücken gelten als * Allegorie für den Winter (* Symbol) oder einen der Wintermonate.

Im 19. Jh. unterstützten Maler mit rührenden Bildern von frierenden Kindern, die Reisigbündel schleppen, den Protest fortschrittlicher Kreise gegen Landesgesetze, die das Sammeln von Holz unter Strafe stellten. Mönchsfiguren mit einem Reisigbündel auf dem Rücken zählen zu den versteckten erotischen Motiven. Innerhalb des Bündels befindet sich eine nackte Frau, die in die Klosterzelle geschafft werden soll.


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