Reproduktionsgraphik, Reproduktionsstich, seit Anfang 16. Jh. gebräuchliches Verfahren, mit Hilfe von * Holzschnitten, * Holzstichen und * Kupferstichen Gemälde oder Zeichnungen zu reproduzieren.

Manchmal werden in dem Zusammenhang mit der Reproduktionsgrafik auch die Ausdrücke Faksimile-Schnitt oder -Stich gebraucht. Richtungweisend waren u. a. Arbeiten von Wenzel v. Olmütz aus dem 15. Jh. Seit Mitte 16. Jh. wurde in zunehmendem Maß die Kupferstichtechnik und seit dem 20. Jh. die Reproduktionsphotographie in der Reproduktionsgraphik eingesetzt.


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