Rotfiguriger Stil, Dekor griechischer Vasen aus der Zeit von 530-300 v. Chr.

Die Glanzzeit des Rotfigurigen Stils war von 470-430 v. Chr. Beim Auftragen des dunklen * Schlickers auf die Tongefäße wurden die wiederzugebenden Figuren ausgespart. Durch den Brennvorgang entstand die typische Rotfärbung des Tons, d. h. der vom * Schlicker nicht überzogenen Darstellungen. Der von Schlicker bedeckte * Grund ist fast schwarz. Die Binnenzeichnungen wurden auf den die Darstellungen bildenden, vom Schlicker freigelassenen Stellen mit einem Pinsel aufgetragen. Beim Rotfigurigen Stil wurde erstmals eine räumliche Darstellung versucht (* Perspektive). Der Rotfigurige Stil löste die Technik des * Schwarzfigurigen Stils ab. Da der Großteil der Wandmalereien mit mythologischen Motiven zerstört wurde, stellen die Vasenmalereien eine besonders geschätzte Informationsquelle dar.


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