Shõsõin, japanisch, "Hauptspeicher", hölzernes fensterloses Schatzhaus auf Pfählen.

Es wurde 752 n. Chr. auf Honshu in der damaligen Hauptstadt Heijõ-kyõ (Heidscho Kio), heute Nara, erbaut. Der Auftrag stammte von der Witwe des japan. Kaisers Shõmu, um die aus zirka 3000 Objekten bestehende Kunstsammlung des Toten aufzunehmen. Gestiftet wurde das Schatzhaus dem Kloster Tõdaiji (Todaidschi) bzw. dem Daibutsu (Großen Buddha). Der Shõsõin gilt heute als das älteste Museum der Welt.


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