Thüringisch-sächsische Schule, Bezeichnung für eine Handschriftengruppe, abgeleitet von dem so genannten "Landgrafen-Psalter" (Stuttgart, Landesbibliothek), der für Landgraf Hermann von Thüringen (gest. 1217) hergestellt wurde, sowie dem "Elisabeth-Psalter" (Cividale del Friuli, Nationalmuseum), den die Schwiegertochter des Landgrafen in Auftrag gab. Typisch für die in Thüringen und Sachsen verbreitete Malschule sind die scharfgratig-zackig gebrochenen Gewandfalten der Figuren. Stilistisch vergleichbare Malereien in Handschriften des 13. Jh. werden der Thüringisch-sächsischen Schule zugeordnet.


« Thronhimmel

Thuribulum »


Desktop-Version öffnen mit Volltextsuche über rund 350.000 Worte.