Tüchleinmalerei, alte Bezeichnung für frühe Gemälde auf Leinwand.

Abgesehen von Beispielen, die es bereits in der Antike gab, finden auf Leinwand gemalte Bilder vereinzelt erst wieder im 13. und 14. Jahrhundert Erwähnung. Berichtet wird u. a. von Tüchleinmalerei in der Kirche von S. Francesco in Treviso und im Minoritenkloster in Venedig. Um 1400 war die Tüchleinmalerei auch in England bekannt. Frühe Zeugnisse der Tüchleinmalerei finden sich auch in den Niederlanden und in Deutschland, u. a. im Dom von Köln. Allgemein wurden die * Malbretter aber erst im 16. Jahrhundert von der gerahmten Leinwand als Bildträger abgelöst.


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