Achäer, (griechisch Achaios). Die Achäer, wie die ersten Volksgruppen am griechischen Festland genannt wurden, dürften sich gegen 1900/1800 v. Chr. bei bereits bestehenden jungsteinzeitlichen Siedlungen im Norden des Peloponnes niedergelassen und u. a. Mykene gegründet haben. Der Abstammung nach gehörten die "blondgelockten" bärtigen Achäer den Indogermanen an, die aus kühleren Gebieten Europas gegen den Süden zum Meer drängten.

Erstmals ist die Bezeichnung Achäer für die Griechen der mykenischen Periode in einem hethitischen Text zu finden, der von einer Auseinandersetzung zwischen dem hethitischen König und dem König von Achiijava (Acheiia) handelt; Streitobjekt war die Stadt Milatava. Die mykenischen Griechen bezeichneten sich selbst als Achäer. Homer verwendete den Namen für die Gesamtheit der Griechen.  Vgl. * Mykenische Kunst.


« Achab

Achämenidische Kunst »


Desktop-Version öffnen mit Volltextsuche über rund 350.000 Worte.