Venezianische Glasaugen, Bezeichnung für von Glasbläsern hergestellte Glasaugen, wie sie im Barock beispielsweise bei Kombinationsfiguren Verwendung fanden.

Die Venezianischen Glasaugen wurden durch ein Montageloch im Kopfinneren der Figur oder Puppe fixiert und sind mehr als doppelt so groß wie von außen zwischen den Augenlidern sichtbar. Figuren mit solchen eingesetzten Augen wirken viel lebendiger als wenn die Augen als Halb- oder Viertelkugeln ausgeführt sind und von außen zwischen die Augenlider geklebt wurden (* Kombinationsfiguren).


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