Walburgisbüchslein, in Geislingen a. d. Steige in großer Zahl hergestellte kleine Behältnisse aus Bein zur Aufnahme der ca. einen Zoll großen Fläschchen mit dem so genannten Walburgisöl.

100 Jahre nach dem Tod der Heiligen Walburga (Walpurga) gelangten 870 die sterblichen Überreste der Heiligen nach Eichstätt, wo sie heute in der 1706 erneuerten Gruftkapelle des Kanonissenstiftes St. Walpurgis ruhen. Die Grabplatte der Heiligen sondert von Zeit zu Zeit Tropfen ab, das so genannte Walburgisöl, das in kleine Fläschchen gefüllt wurde. Heute ist der ursprügliche Verwendungszweck der Walburgisbüchslein mit den kleinen Fläschchen und der eingetrockneten Flüssigkeit oft nicht mehr bekannt.


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