Beffchen, im 17. Jh. am Halsausschnitt getragene 10-15 cm lange rechteckige weiße Leinenstücke.

Sie sind der Rest des früher unter dem * Mühlsteinkragen getragenen kleineren Kragens. Ab 1680 gehörte eine Halsbinde mit zwei auf die Brust herunterhängenden, nur wenige Zentimeter breiten Leinenstreifen zur bürgerlichen Tracht der Männer. Am längsten hielt sich das Beffchen in der Standeskleidung der evangelischen Geistlichen und bei der Tracht der Schulbrüder. 


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Begegnung an der Goldenen Pforte »


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