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BeyArs Kunstlexikon

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Aderlassschale, meist runde flache Schale von 10-15 cm Durchmesser und mit geradem Handgriff.

Die aus der Zeit des 17.-19. Jh. stammenden Aderlassschale bestehen in der Regel aus Zinn, Keramik oder hartem Holz, seltener aus Silber oder gedrechseltem Elfenbein. Da viele an Bluthochdruck leidende Menschen nach einer Punktion einer Vene Erleichterung verspüren, war der Aderlass bei fast allen Krankheiten die Regel. Mit Hilfe kleiner Schnappklingen wurde an einer Ellbogenvene des Patienten ein kleiner Einschnitt vorgenommen und zirka 200-300 ccm Blut in einer Aderlassschale aufgefangen. Wie sich eine derartige "Therapie" auf einen von Krankheit geschwächten Organismus auswirkte, ist leicht vorstellbar.


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Adhocismus »


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