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BeyArs Kunstlexikon

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Brautkamm, als Hochzeitsgeschenk vorgesehener, mit Ornamenten und * profanen Szenen beschnitzter Elfenbeinkamm des 15./16. Jh.

Die Kämme haben meist eine querrechteckige Form und sind auf einer Seite mit einer stärkeren, auf der gegenüberliegenden Seite mit einer dünneren Zahnung versehen. Es gibt auch Exemplare, die hochrechteckig angelegt sind, d. h. die Zahnungen befinden sich nicht an der Breitseite, sondern an den Schmalseiten der Rechtecksform. Bei letzterer Ausführung sind die Kammzähne sehr lang. Die gleichen Kammformate gibt es auch bei Kämmen, die mit sakralen Motiven verziert sind; man spricht dann von so genannten * liturgischen Kämmen bzw. von * Konsekrationskämmen (wenn sie aus bischöflichem Besitz stammen).


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