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BeyArs Kunstlexikon

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Buchbeutel, Beutelbuch, Gürtelbuch, spezielle Form des Bucheinbands im Spätmittelalter.

Bei kleinformatigen Büchern wurde der pergamentene oder lederne Bucheinband an der Unterkante über den Buchdeckel hinaus verlängert oder der Bucheinband mit einer zusätzlichen Lederschicht überzogen, die das Buch an der unteren Schmalseite deutlich überragt. Das lose wegstehende Leder wurde zusammengefasst, und das Buch konnte damit wie ein Geldbeutel am Gürtel befestigt werden.  Insgesamt sind weniger als 20 originale Buchbeutel bekannt, das jüngste Exemplar ist mit 1579 datiert.


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