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BeyArs Kunstlexikon

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Camaïeu, von französisch peinture en camaïeu, "gemalt wie eine * Kamee",

Bezeichnung für eine monochrome, d. h. in mehreren Tönungen ein und derselben Farbe ausgeführte Malerei (* Monochromie). Camaïeu-Malereien waren schon im 16. Jh. in Italien gebräuchlich. Im 18. Jh. wurden sie meist als * Miniaturen ausgeführt und unter Glas, beispielsweise als Dekor in Dosendeckeln, eingesetzt. Sie sollten den Eindruck einer geschnittenen Kamee oder eines Elfenbeinreliefs erwecken. Daneben war Camaïeu im 18. Jh. auch als Porzellandekor beliebt. Wenn nur Grautöne für die Camaïeu verwendet wurden, bezeichnet man sie als * Grisaillen. Ausschließlich in Schattierungen der Farbe Gelb ausgeführte Exemplare heißen Cirage. Als * Bildträger für diese Art von Malereien dienten oft dünne Elfenbeintäfelchen.


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