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BeyArs Kunstlexikon

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Danielschnalle, Bezeichnung für durchbrochene und gravierte Gürtelschnallen aus gegossener Bronze, wie sie im 7. Jh. von christlichen Kriegern als * Apotropäum bevorzugt und vor allem im Gebiet des alten Burgunderreiches, d. h. in der Westschweiz, in der Bourgogne und in Savoyen gefunden wurden.

Dargestellt ist der von zwei Löwen flankierte * Prophet Daniel. Manchmal weisen die Schnallen den Schriftzug "Daniel profeta" auf. Das Motiv soll auf byzantinische Vorbilder zurückgehen, die Darstellung einer von zwei Tieren flankierten Person (* Tierbezwinger) war aber schon den Sumerern bekannt.


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