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BeyArs Kunstlexikon

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Dekalkomanie, die, von französisch décalcomanie, "Abziehbild",

Bezeichnung für ein Abklatschverfahren, bei dem ein Papierbogen auf ein mit wässeriger Farbe bestrichenes Zeichenblatt gelegt und dann wieder abgezogen wird. Die Methode geht auf den spanischen Maler Oscar Dominguez zurück, der in Paris lebte und sich 1935 dem * Surrealismus anschloss. Dominguez interpretierte die so entstandenen Marmorierungen vielfach als imaginäre Landschaften. Während sich sein Freund André Breton zumeist damit begnügte, den Farbabklatsch mit einem Titel zu versehen, verstärkte Max Ernst, der gleichfalls in der Weise experimentierte, die von ihm subjektiv wahrgenommenen und interpretierten "Bilder" durch Malereien, damit sie allgemein verständlich wurden.


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