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BeyArs Kunstlexikon

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Egerer Arbeit, Bezeichnung für figürliche, flach geschnittene * Reliefintarsien aus verschiedenfarbigen Hölzern, die in der westböhmischen Stadt Eger (Cheb) vom Anfang 17. Jh. bis ca. 1720 hergestellt wurden.

Egerer Arbeiten sind meist von * Flammleisten umrahmt und dienen als Verzierung von Möbeln, Spielbrettern und Kassetten; besonders bekannt sind die so genannten Egerer * Kabinette. Auf solche Schränke spezialisiert war u. a. Adam Eck (1603-1664). Von den in Eger tätigen * Arbeitern namentlich bekannt sind ferner Johann Georg Fischer (gest. 1669), Johann Karl Haberstumpf (1656-1724) und dessen Sohn Nicolaus (1691-1728) sowie die Familienwerkstätten von Caspar Bauer, Bernhard Drechsler, Adam sowie Lorenz und Paul Eck und Niklas Haberlitz. Da Egerer Arbeiten häufig von Prag aus in den Handel gelangten, werden sie auch "Prager Arbeiten" genannt.


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