Eingericht(e) - Eingrichtl
1) Bezeichnung für die Innenteile eines (Tür-)Schlosses, an welche die Einschnitte eines Schlüsselbartes angepasst sind.
2) In einem
* Kastenrahmen eingearbeitete Gegenstände, etwa
* Klosterarbeiten. Im 18. Jh. wurden in Dieppe und in einfacher Form u. a. auch in Berchtesgaden Hausaltäre hergestellt, die aus einem Kastenrahmen bestehen, in den, aus Bein oder Elfenbein geschnitzt, eine
* Golgathaszene und diverse
* Passionswerkzeuge eingesetzt sind.
3) Kleine, in Flaschen (
* Buddelschiffe) oder in Glaskugeln von nur wenigen Zentimetern Durchmesser eingesetzte Geduldsarbeiten in Form kunsthandwerklicher Schnitzereien (Passionsdarstellungen,
* Heilige Drei Könige, * Heiliggeisttaube etc.), Drechseleien oder
* Wachsbossierungen (vgl.
* Cetto). Manche der in den Glaskugeln eingesetzten E. lassen sich mittels eines Gestänges und einer kleinen Drehkurbel bewegen. Bewegliche Eingerichte mit Darstellungen aus dem Bergmannsleben stammen aus dem Erzgebirge.
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