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BeyArs Kunstlexikon

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Feingehalt, Feine, Bezeichnung für den Volumenanteil eines * Edelmetalls in Legierungen. Die Edelmetalle Gold und Silber sind zu weich, um in reinem Zustand verarbeitet zu werden, und kommen deshalb nur als Legierungen in den Handel. Der Feingehalt ist eine Verhältniszahl, aus der die Volumenanteile eines Edelmetalls in einer Legierung zu ersehen sind. Die Angaben erfolgen in Promille (Tausendstel). Früher wurde der Fehlgehalt bei Gold in * Karat und * Grän angegeben (1 Karat = 12 Grän) und bei Silber in * Lot sowie Grän (1 Lot = 18 Grän).

Im Handel ist bei Gold noch die alte Karat-Bezeichnung gebräuchlich: 24 Karat ist reines Gold mit 1000/1000 Volumenanteilen. 18 Karat entsprechen 750/1000, dieses Gold wird daher auch 750er Gold genannt (18 : 24 = 0,750). 14 Karat entsprechen 585/1000. Da bekannt ist, zu welcher Zeit bestimmte Goldlegierungen gebräuchlich waren, kann der Feingehalt auch als Datierungskriterium herangezogen werden (* Karat).


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