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BeyArs Kunstlexikon

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Ferrotypie, von lateinisch ferrum, "Eisen",

Bezeichnung für eine bis ins 2. Jahrzehnt des 20. Jh. gebräuchliche * Fototechnik. Sie wurde 1853 von dem Franzosen Adolphe Alexandre Martin entwickelt und 1856 patentiert. Verwendung fanden (meist verzinnte) schwarz oder dunkelbraun gelackte und lichtempfindlich beschichtete Eisenbleche. Es handelt sich dabei um Negative, die aber durch den dunklen Untergrund als Positive erscheinen (Scheinpositive). Durch ihre Festigkeit gut geeignet, wurden * kolorierte kleine Ferrotypien als Einsätze in Broschen und Ringen verwendet.


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