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BeyArs Kunstlexikon

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Freuden und Schmerzen Marias. Durch die gesteigerte Marienverehrung des 11./12. Jh. stellte man den fünf Schmerzen Marias fünf freudige Ereignisse aus ihrem Leben gegenüber. Die Zahl wuchs später auf neun an, bis im 15. Jh. endgültig die symbolhafte Siebenzahl festgelegt wurde.

Zu den sieben Freuden der Muttergottes zählen:
* Verkündigung,
* Heimsuchung Mariä,
die * Geburt Christi,
* Anbetung des Jesuskindes,
* Darbringung im Tempel(Begegnung mit * Simeon),
Wiederfindung des zwölfjährigen Jesusknaben im Tempel und
die * Marienkrönung.

Darstellungen der sieben Freuden Marias wurden seit dem 15. Jh. besonders durch den Servitenorden verbreitet. Die Synode von Köln 1423 bestätigte das seit langem gefeierte Fest der Schmerzen Marias:
* Beschneidung Jesu und Weissagung des greisen * Simeon (vgl. * Mater dolorosa),
* Flucht nach Ägypten,
dreitägige Suche nach dem zwölfjährigen Jesus (während der Zeit befand sich der Knabe im Tempel),
* Gefangennahme und Kreuztragung Christi,
* Kreuzigung Christi,
* Kreuzabnahme Christi und * Grablegung Christi.


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