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BeyArs Kunstlexikon

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Fritte, von italienisch fritta, "gebacken",

1) Bezeichnung für Gegenstände aus pulverigen oder körnigen Materialien, die in Formen bis zum Erweichen erhitzt wurden, d. h. bis sich die Oberfläche durch Sintern verfestigte. Das Verfahren war bereits im Altertum bekannt (* ägyptische Fayencen). Als Fritte wird manchmal auch das in Mesopotamien im 3. Jt. v. Chr. verwendete tiefblaue Doppelsilikat des Kalks und Kupfers bezeichnet, das in Form von Schmuckperlen sowie für Einlagen Verwendung fand und in späterer Zeit als Ersatz für * Lapislazuli diente.

2) Bezeichnung für eine mit Metallpigmenten gefärbte und pulverisierte Glasmasse zur Herstellung von * Email und * Glasuren. Vgl. * Smalte.


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