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BeyArs Kunstlexikon

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Galvanoplastik, Elektroplastik, Elektroforming, Bezeichnung für das Herstellen eines Duplikats mit Hilfe der * Galvanotechnik.

Bei der Galvanoplastik wird in einer durch Abdruck hergestellten Negativform aus Wachs, Gips oder Kunststoff mittels der Galvanotechnik Metall, meist Kupfer, Silber oder Gold, angelagert. Für die problemlose Abhebbarkeit des metallisch reinen Überzuges muss das abzuformende Objekt leicht eingefettet sein. Die Stärke des Metallüberzuges hängt von der Höhe des Metallgehaltes in der Lösung und von der Dauer des einwirkenden Stroms ab. Ist die Metallhaut nur dünn, wird sie nach der Abnahme zu ihrem Schutz meist durch Ausgießen mit Blei, Gips oder Kunststoff verstärkt. Galvanoplastiken lassen sich von Originalen oft nur schwer unterscheiden. Ein Erkennungsmerkmal von Galvanoplastik ist, dass an der Seite, wo die Galvanoplastik durch Metallanlagerung an Masse zunimmt, winzigkleine Metallperlen erkennbar sind.


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