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BeyArs Kunstlexikon

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Gestärkt. Früher wurden textile Gewebe, z. B. Halskrausen, Nonnenhauben, später auch Hemdkragen, Hemdbrust und Manschetten, gestärkt, d. h. stark versteift, damit sie die durch Pressen und Bügeln (Plätten) erzielte Form beibehielten. Dies erreichte man mit Hilfe einer Lösung aus Stärkemehlen (Weizenstärke, Kartoffelstärke etc.), sowie verschiedenen Füllstoffen, wie Porzellanerde und diversen Beimengungen, die den Glanz erhöhen sollten, etwa Wachs, Kolophonium usw. Die im Allgemeinen weißen Textilien wurden früher beim Waschvorgang gekocht, wodurch sich diese Appretur wieder verlor. Nach dem Trocknen wurde der formgebende Vorgang des Stärkens und Bügelns wiederholt.


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Gestäubte Tapete »


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