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BeyArs Kunstlexikon

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Glockenbronze, * Legierung aus bis nahezu vier Fünftel Kupfer und einem Fünftel Zinn (etwa 78 Teile Kupfer und 22 Teile Zinn).

Die gleiche * Bronze fand für * Handrohre und Kanonen Verwendung. (Viele Glocken von Dorfkirchen wurden deshalb in Kriegszeiten beschlagnahmt und eingeschmolzen.) Daneben verwenden die Glockengießer auch noch Zusätze zur Beeinflussung der Klangbildung. Früher wurde vor allem die Meinung vertreten, dass durch eine Beimengung von Silber zur Glockenbronze der Klang der Glocke schöner und reiner werde, deshalb pflegten die Gläubigen der Gemeinde, für die die zu gießende Kirchenglocke bestimmt war, Silbergegenstände gleichsam als Opfergabe zu spenden. Im 19. Jh. angestellte Versuche ergaben, dass der Klang einer Kirchenglocke durch Silber wohl heller, aber nicht schöner werde.


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