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BeyArs Kunstlexikon

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Ablassbriefe, auch Indulgenzbriefe, von lateinisch litterae indulgentiales, seit dem lateranischen Konzil (1215) weit verbreitete Schriftstücke, die oft  mit aufwendig gestalteten * Initialen sowie am Rand mit * Illuminationen versehen sind.

Sie wurden im Namen des Papstes bzw. eines von ihm ermächtigten Bischofs oder Kardinals ausgestellt und dienten als Bescheinigung für einen durch Geldleistung erworbenen * Ablass.  Sie berechtigten einmal im Leben und dann wieder in der Todesstunde zum Nachlass von allen Sünden. Voraussetzungen waren die Ablegung der Beichte, die Verrichtung bestimmter Gebete (z. B. * Rosenkranz) und das Tun gottgefälliger Werke. Diese bestanden zumeist in Spenden für den Bau von Kirchen, * Lazarus-Häusern oder Brücken und auch in der Teilnahme an einem * Kreuzzug. S. a. * Bußbüchlein.


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