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BeyArs Kunstlexikon

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Anastasis, griech., "Auferstehung" (lat. resurrectio).

In der frühchristlichen Kunst oft in Form des Kreuzes mit dem von einem Lorbeerkranz umgebenen * Christusmonogramm dargestellt oder symbolisch durch die Auferstehung des * Lazarus. In der westlichen Kunst wurde die Darstellung des Auferstandenen mit * Kreuzfahne, im offenen Sarg oder daneben stehend bzw. über dem Sarg schwebend, erst seit der ottonischen Buchmalerei üblich. Später waren wieder symbolische Themen beliebt, und zwar das * Noli-me-tangere- und das * Jesus-als-Gärtner-Motiv. In der byzantin. Kunst wird, sieht man von einigen wenigen * Psalter-Illustrationen aus der Zeit nach dem * Bilderstreit ab, kaum die Auferstehung an sich dargestellt. Stellvertretend sind entweder das Motiv der drei * Frauen am Grab zu sehen, die Salbgefäße tragen (* Myrrhophoren), oder die * Höllenfahrt Christi, d. h., der Abstieg in den * Limbus, die Vorhölle (* Descensus). Der Eingang zum Höllenschlund ist oft als Dämonenmaul ausgebildet, aus dem die Geläuterten, allen voran * Adam und * Eva, dem * Heiland entgegendrängen, der sie mit offenen Armen empfängt.


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