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BeyArs Kunstlexikon

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Anatomische Modelle, vom 17. bis 19. Jh. gebräuchliche Modelle menschlicher Schädel und Skelette als Studienobjekte. Erhalten sind vor allem zerlegbare, in natürlicher Größe aus Elfenbein gefertigte  Ohren und "Kunstaugen". Die Herstellung der aus "Helffenbein" bestehenden Augen- und Ohrenmodelle hat J. M. Teuber 1756 in seinem Buch "Vollständiger Unterricht von der gemeinen und höheren Drehkunst ..." ausführlich beschrieben (Nachdruck Verlag Th. Schäfer, Hannover 1983). Beliebt waren auch elfenbeinerne Figuren von Männern und Frauen, bei denen der Torso in Form eines Stülpdeckels geöffnet werden kann. Im Inneren sind die einzelnen Organe ausgebildet und lassen sich herausnehmen. Frauenfiguren wurden meist "mit dem Fötus in utero" (Embryo) ausgeführt. Auf Anatomische Modelle war u. a. die Familie Zick in Nürnberg spezialisiert.


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