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BeyArs Kunstlexikon

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Japanpapier, * handgeschöpftes, langfaseriges weiches Papier mit seidigem Glanz und großer Saugfähigkeit. Es wird auch als China- oder Reispapier bezeichnet.

Die Herstellung von Japanpapier erfolgt zum Großteil aus dem Bast der Papiermaulbeerpflanze oder aus "Aralienmark", d. h. aus dem Mark des in Ostasien wachsenden Araliengewächses (Tetrapanax papyrifer), aber auch aus Bambusfasern bzw. Reisstroh. Oft sind im fertigen Papier noch größere Pflanzenfasern zu sehen.

Das schon im 17. Jh. in die Niederlande importierte Japapapier wurde u. a. von Rembrandt für Zeichnungen verwendet, es diente aber auch für gedruckte Graphiken, z. B. für * Holzschnitte.


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