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BeyArs Kunstlexikon

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Ansbacher Porzellan, Erzeugnisse der Porzellanmanufaktur Ansbach-Bruckberg.

Diese wurde 1758 von Markgraf Alexander auf dem Gelände der seit 1709 existierenden Fayencemanufaktur von Ansbach gegründet. 1763 übersiedelte die Manufaktur in das Jagdschloss Bruckberg. 1790 gelangte sie unter preußische Verwaltung. Als Ansbach 1806 Bayern zufiel, wurde der Betrieb privatisiert. Porzellanfiguren aus Ansbach weisen oft eine steife Haltung und krallenartig gekrümmte Finger auf. Bekannt wurde die Manufaktur vor allem für  schönes Tafelgeschirr. Als Modelleure arbeiteten dort u. a. J. F. Kaendler, der Kusin des in  Meißen tätigen Modelleurs J. J. Kaendler (1757-1791), und G. L.   Bartholomae (1767-1770). Als Porzellanmaler waren u. a. J. J. Schreitmüller, J. E. Stenglein und J. C. Gerlach tätig. Zu den elegantesten Geschirren des 18. Jh. zählten die Tafelgeschirre mit dem nachgeahmten so genannten "Berliner Muster" mit Reliefzierat und das "Ansbacher Muster".     1860 musste der Betrieb finanzieller Probleme wegen geschlossen werden.


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