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BeyArs Kunstlexikon

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Lucia, hl., Luzia, Märtyrerin des 3./4. Jh.

Wie die Heiligenlegende berichtet, reiste Lucia mit ihrer kranken Mutter von Syrakus nach Catania zum Grab der hl. * Agatha, wo die Kranke Heilung fand. Wieder zu Hause, löste Lucia ihre Verlobung, verkaufte ihr Erbteil und verteilte den Erlös unter die Armen. Von ihrem Verlobten aus Rache beim Präfekten als Christin denunziert, sollte Lucia in ein Bordell gebracht werden, um ihren Willen zu brechen. Doch weder zahlreiche Männer noch ein Ochsengespann waren imstande, die gefesselte Lucia von der Stelle zu bewegen. Auch das über sie ausgegossene siedende Öl und das um sie aufgeschichtete und angezündete Holz vermochten ihr nichts anzuhaben.

Schließlich stieß man ihr einen Dolch durch die Kehle, doch Lucia starb erst, nachdem ihr ein Priester die hl. * Hostie gespendet hatte. Die Heilige wurde 310 n. Chr. begraben. Ein anderer Heiliger, der mit einem Dolch im Hals dargestellt wird, ist der hl. Aquilinus. Der Namenstag der Märtyrerin, der 13. Dezember, wird in Schweden festlich begangen und mit kleinen Geschenken gefeiert. Verteilt werden die Gaben von einem mit einer Lichterkrone geschmückten Mädchen, der so genannten "Lucia-Braut". Die Lichterkrone bezieht sich darauf, dass Lucia als Lichtheilige Verehrung fand, weil die Wintersonnenwende im julianischen Kalender auf den 13. Dezember fiel.


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