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BeyArs Kunstlexikon

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Nibelungen. Das Wort wird etymologisch mit Nebel in Zusammenhang gebracht.

Ursprünglich Mannen des dämonischen Besitzers eines Schatzes, des Nibelungenhorts. Dann wurde der Name Nibelungen auf Siegfried und die Burgunder übertragen. Den Schatz bewachte der Sage nach der Zwerg Alberich und dem in einen * Drachen verwandelten Fafner, der später von * Siegfried getötet wurde. Das deutschsprachige Heldenepos des so genannten Nibelungenlieds erhielt seine letzte verbindliche Fassung Anfang 13. Jh. Es handelt von der Erlangung des Schatzes durch Siegfried, von den beiden Antagonistinnen Brunhild und Kriemhild, vom Werben Siegfrieds um Kriemhild, vom Tod des Helden durch den Speer Hagens von Tronje sowie der Rache seiner Witwe Kriemhild mit Hilfe des Hunnenkönigs Etzel. Während bis zum 19. Jh. in der Kunst vor allem Themen aus der griechisch-römischen Mythologie dargestellt wurden, erfreuen sich seit den romantischen Strömungen des 19. Jh. auch deutschen Sagengestalten wie Siegfried großer Beliebtheit.


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