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BeyArs Kunstlexikon

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Omega Workshops, englisch, "Omega-Werkstätten",

Von dem Maler und Kunstkritiker Roger Fry unter Mithilfe von Duncan Grant und Vanessa Bell 1912/13 in London gegründete Werkstätten für Buchbinderkunst und Inneneinrichtungen (Tafelgeschirr, Keramiken, Stoffe) etc., also ein Zentrum für die Schönen Künste, mit dem Ziel, die * Moderne auch auf die Raumgestaltung und -ausstattung zu übertragen.

Zu den für die Omega Workshops tätigen Künstlern zählten u. a. der französische Bildhauer H. Gaudier-Brzeska und der englische Maler Wyndham Lewis, einer der Gründer des * Vorticismus. Da sich einerseits der vom * Fauvismus und * Kubismus beeinflusste Dekor für Raumplanungen nur schlecht verkaufen ließ, und anderseits die Verhältnisse wegen des 1. Weltkriegs (1914-18) nicht die besten waren, musste das Projekt Omega Workshop 1919 eingestellt werden.


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