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BeyArs Kunstlexikon

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Parkettierung, von französisch parqueter, "täfeln",

Bezeichnung für eine wie ein Holzrost gitterartig wirkende spezielle Stabilisierung hölzerner Bildtafeln. Bei Restaurierungen ist vor allem die so genannte "Florentiner Parkettierung" gebräuchlich. Dabei werden die als Stabilisatoren dienenden Holzleisten nur in Richtung der Maserung mit der Tafel fest verbunden, d. h. verleimt. Die dazu rechtwinkelig in Ausnehmungen eingeschobenen Versteifungen bleiben unverleimt, um das Holz "arbeiten" zu lassen und ein Springen der Holztafel zu verhindern. Üblich ist auch die "Römische Parkettierung", bei der die aufgeleimten stabilisierenden Rostschienen nur aus kurzen Stücken bestehen, die versetzt angebracht sind. Die rechtwinkelig dazu verlaufenden Versteifungen werden auch bei dieser Technik nur eingeschoben, aber nicht verleimt. Da die verleimten Versteifungen nicht durchgehend sind, sondern aus Teilstücken bestehen, ist diese Version gewichtsmäßig leichter als die Florentiner Parkettierung.


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