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BeyArs Kunstlexikon

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Rolandsäule, Rulandssäule, Bezeichnung für monumentale gesockelte Standbilder des 14.-18. Jh.

Die aus Holz oder Stein gefertigten Rolandsäulen stellen einen meist überlebensgroßen barhäuptigen Ritter mit dem Schwert in der Rechten dar; sie waren vor allem in nord- und mitteldeutschen Städten aufgestellt. Die Bedeutung der auf Markt- oder Hauptplätzen befindlichen Figuren ist nicht überliefert, doch kann man in ihnen Sinnbilder der Gerichtsbarkeit oder des Marktschutzes sehen, ähnlich dem * Wappner. Die manchmal hergestellte Verbindung zu Hruodlandus (Roland) ist wegen des fehlenden Signalhorns unwahrscheinlich (* Olifant). Von insgesamt 38 bekannten Rolandsäulen sind 19 erhalten. Davon am häufigsten Erwähnung findet die vor dem Bremer Rathaus stehende aus Sandstein gestaltete etwa 10 m hohe Bildsäule aus dem Jahr 1404.


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