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BeyArs Kunstlexikon

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Scheibenriss, wie ein * Karton ausgeführter Entwurf für eine * Glasmalerei.

Als Bildträger für den Scheibenriss diente jedoch meist eine Holztafel, auf die ursprünglich das in der Glasmasse eingefärbte Glas aufgelegt und nach der Vorlage mittels eines heißen Drahtes abgesprengt wurde. Seit Mitte 16. Jh. dienten Diamantschneider zum Zurichten des Glases. Bei aus mehreren gleichen Teilen bestehenden Ornamenten wurden Lehren in Form von * Schablonen angefertigt, nach denen man die Glasstücke zuschnitt. Bekannt ist, dass z. B. A. * Dürer und die in seinem Umkreis tätigen Künstler Hans v. Kulmbach und H. Baldung Grien sowie H. Holbein Entwürfe für Scheibenrisse herstellten.


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